Forbidden Music – “Jewish Destiny” and the defiance of Richard Fuchs

Senior Researcher Michael Haas hat auf seinem Blog „Forbidden Music“ einen neuen Beitrag über Richard Fuchs mit dem Titel „Jewish Destiny“ and the defiance of Richard Fuchs veröffentlicht.
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Fuchs studierte Architektur und Musik in Karlsruhe. Er arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg als promovierter Architekt, viele seiner Bauten wurden mit Preisen ausgezeichnet. 1935 erhielt er ein Berufsverbot und die Synagogen, die er baute, wurden während der Reichspogromnacht niedergebrannt. Erst im Jüdischen Kulturbund machte er sich als Komponisten einen Namen. Er flüchtete aus Deutschland über England nach Neuseeland. Sein Hauptinteresse war die Umsetzung einer Synthese zwischen jüdischer und deutscher Musik.

Die neue Ausstellung im Exilarte Zentrum ab 17. September 2022: Fritz Kreisler – ein Kosmopolit im Exil. Vom Wunderkind zum “ König der Geiger“

Die neue Ausstellung im Exilarte Zentrum, die ab 17. September 2022 der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, veranschaulicht mit zahlreichen Bildern, Notenmaterialien und Lebensdokumenten sowie dem parallel erscheinenden Katalog Kreislers Familiengeschichte, seine Wiener Zeit sowie seine besondere Fähigkeit mit den Medien zu kommunizieren (Plattenfirmen, Zeitungen, Rundfunk). Auch sein Geigenstil (in Zusammenhang mit den großen Konzerten und den Beethoven-Sonaten) wird thematisiert, wie auch seine Bearbeitungen und seine Kompositionsweise. Ebenso wird die historische Komponente der auf „rassischen“ Gründen beruhenden Ausweisung durch den NS-Staat aufgezeigt und – wie dies bei Exilarte-Ausstellungen schon Tradition ist – die Einbeziehung von weiteren vertriebenen und verfemten GeigenvirtuosInnen und Streichquartetten jener Zeit (Alma und Arnold Rosé, Carl Flesch, Bronislaw Hubermann, Ferdinand Adler, Busch Quartett, Rostal Quartett etc.) betrachtet. 

Fritz Kreisler (Wien, 1875 – 1962, New York) wurde zuerst von seinem Vater unterrichtet, bevor er 1882 am Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (heute mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) bei Josef Hellmesberger jun. und Anton Bruckner studierte. Im Alter von sieben Jahren war er das jüngste Wunderkind an dieser Ausbildungsstätte. Nach einem Studium in Paris ging er 1888 mit dem Pianisten Moriz Rosenthal auf eine erfolgreiche Amerikatournee. 

Ein Probespiel bei den Wiener Philharmonikern verlief erfolglos, trotzdem wurde er als Solist eingeladen mit dem Orchester zu musizieren. Weitere Erfolge verzeichnete er unter anderen mit den Berliner Philharmonikern unter Arthur (Artúr) Nikisch. Damit begann eine der brillantesten und lukrativsten Solistenkarrieren der damaligen Zeit. 1910 hob Kreisler das ihm gewidmete Violinkonzert von Edward Elgar aus der Taufe. Seine Frau, die Amerikanerin Harriet Lies, die durchaus ein gutes Verhältnis zum NS-Regime pflegte, managte ihn – sie besaßen von 1924 bis 1934 ein Haus in Berlin. 1935 wurde Kreisler mit dem Ehrenring der Stadt Wien ausgezeichnet. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft verboten die Nazis 1938 alle seine Aufnahmen und Auftritte. Er erhielt die französische Staatsbürgerschaft und emigrierte 1939 nach Amerika; 1943 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Kreislers letzter Auftritt fand 1947 statt. 

Diese Ausstellung hat ab 17. September 2022 für Sie geöffnet. 

Eintritt frei!

Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Lothringerstrasse 18
1. Stock
1030 Wien

Vortrag mit Musik: „Ukrainische Musiker:innen – Opfer des Stalinismus“ I  27. Juni 2022

Die ukrainische Musikwissenschaftlerin Prof. Luba Kyyanovska erzählt am 27. Juni 2022 um 17 Uhr über herausragende ukrainische Musiker:innen und Komponist:innen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts tätig waren und vom stalinistischem Regime verfolgt wurden. 

Der Vortrag wird musikalisch von der Sängerin Zoryana Kushpler und der Pianistin Iryna Nikolayeva begleitet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Sprache: Deutsch

Montag, 27. Juni 2022; 17 Uhr
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt-Saal (3. Stock)
1030 Wien

Eintritt frei!

Das Tragen einer FFP2-Maske wird während der Veranstaltung empfohlen.

Symposium: „Exile, Modernism, and Hollywood“ am Exilarte Zentrum I 11. & 12. Juni 2022

Das Exilarte Zentrum der mdw organisiert ein Symposium zum Thema Exil, Modernismus und Hollywood am 11. & 12. Juni 2022 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

SYMPOSIUM EXILE, MODERNISM and HOLLYWOOD

This symposium seeks to find the seeds to musical Modernism in the cinema of the 1930s and 1940s and evaluate its ultimate influence in film and absolute music. Hollywood became home for a vast diaspora of composers with the advent of sound cinema in the late 1920s. With the rise of Nazism and Bolshevism in Europe, the diaspora widened considerably, primarily by Austro-German exiles. Composers Hanns Eisler and Karol Rathaus had already rejected the late-Romanticism of Max Steiner and Erich Wolfgang Korngold, while other composers such as Ernst Toch, Hans Salter and Franz Waxman (Wachsmann) had taken the Romanticism template and modified it towards contemporary sound design.  

A common experience that greatly shaped the careers of these composers was exile, which scholars have long recognized as a dialectic. It can lead to shattering experiences regarding identity, yet it can also open up new opportunities for expression and communication. In exploring connections between exile composers, Modernism, and Hollywood from the 1930s through the 1940s, this symposium examines what is surely one of the greatest cultural transfers in modern history, when European-trained composers who engaged with modernist ideas often struggled between the desire to achieve success in Hollywood while still being true to their art. Modernism in this symposium consists of a plurality of styles that Hollywood attracted, including but not limited to dodecaphony and atonality. 

With the goal of examining the influence of Hollywood more broadly, we also welcome proposals about exile composers who benefited from the Hollywood film industry in other ways but did not necessarily write for film. This group would include such figures as Arnold Schoenberg, Igor Stravinsky, and Ernst Krenek, such as through commissions of works, teaching men and women in Hollywood, and developing social networks with members of the entertainment industry.

Wann: 11. & 12. Juni 2022

Für das Programm klicken Sie bitte hier.

Sprache: Englisch

Wo: Franz Liszt-Saal der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Lothringerstraße 18, 1030 Wien

Organisiert von: Exilarte Zentrum der mdw

Organisationskomitee: Gerold Gruber, Michael Haas, Kenneth Marcus, Christian Glanz, Julia Heimerdinger

CD Präsentation Hans Winterberg, Klavierwerke, 9. Juni 2022

Das Exilarte Zentrum der mdw in Kooperation mit Toccata Classics.

Der Theresienstadt-Komponist Hans Winterberg (1901 – 1991) ist erst seit wenigen Jahren der musikalischen Öffentlichkeit bekannt. Das Exilarte Zentrum ist maßgeblich für die Wiederentdeckung des Komponisten verantwortlich und wird in den nächsten Jahren gemeinsam mit dem Verlag Boosey & Hawkes eine Vielzahl von Kompositionen publizieren.

Auf ihrer zweiten CD mit Werken von Hans Winterberg hat die Pianistin Brigitte Helbig die Toccata, die 1. Klaviersonate (1936), die Impressionistische Klavier-Suite, die Suite (1956), sowie Erinnerungen an Böhmen für Toccata Classics eingespielt. Diese neue CD wird am 9. Juni 2022 um 19:30 Uhr im Franz Liszt-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien präsentiert. Prof. Dr. Gerold Gruber, Leiter des Exilarte Zentrum, führt durch diesen spannenden Abend, bei dem Brigitte Helbig einige der von ihr aufgenommenen Werke interpretieren wird. Weiters wird Peter Kreitmeir, Enkelsohn von Hans Winterberg, über seine zahlreichen Bemühungen um das Werk seines Großvaters sprechen.

CD-Präsentation: Klavierwerke von Hans Winterberg (Volume Two), Toccata Classics

Donnerstag, 9. Juni 2022
19:30 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt-Saal (3. Stock)
1030 Wien

Eintritt frei!

Das Tragen einer FFP2-Maske während der Veranstaltung wird empfohlen. 

Songs from Testimonies: Konzert & Workshop I 23. Mai 2022 

Ein Projekt in Kooperation mit dem Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies (Yale University) / Wiener Wiesenthal Institute für Holocaust Studien, dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der mdw & dem Exilarte Zentrum.

© Arnold Gold

Konzert:

Am 23. Mai 2022 um 19:00 Uhr präsentieren Zisl Slepovitch und sein Ensemble im Franz Liszt-Saal der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Konzert mit Liedern, die ursprünglich in Dörfern und Städten sowie in den Ghettos und Konzentrationslagern Mittel- und Osteuropas gesungen wurden.

InterpretInnen
Sasha Lurje, Gesang
Zisl Slepovitch, Klarinette, Saxophon, Gesang
Joshua Camp, Akkordeon, Klavier, Gesang
Dmitry Ishenko, Kontrabass
Craig Judelman, Violine, Gesang

Montag, 23. Mai 2022
19 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt Saal
1030 Wien

Workshop: „Stimmen der Überlebenden“

Dr. Zisl Slepovitch wird am 23. Mai 2022 um 11 Uhr auch einen Workshop präsentieren, der den Hintergrund seiner Forschungs- und Musikproduktionsarbeit im Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies der Yale University vermittelt. Im Rahmen des Workshops gibt Dr. Slepovitch sowohl Einblicke in die Geschichte und Sammlung des Archivs als auch in die Methoden seiner musikethnologischen Forschung. 

Montag, 23. Mai 2022
11 – 13 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt-Saal
1030 Wien

In Kooperation mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der mdw.

Über das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies/Yale University

2018 begann das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies  an der Yale University zusammen mit D. Zisl Slepovitch (musician-in-residence) und Sarah Garibova (ehem. Hartman fellow) mit der Produktion einer CD mit Lieder, die einige der 4 400 historischen Tondokumente von Überlebenden und ZeugInnen des Holocausts aufgegriffen haben.  

Die mehr als 12000 Stunden aufgezeichneten Materialien – in über einem Dutzend Sprachen – repräsentieren Tausende von Menschen, deren Lebensgeschichten Einblicke in die Erfahrungen der Holocaust-Überlebenden vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg geben. Lieder und Gedichte, die in einigen dieser Zeugnisse enthalten sind, die ursprünglich in Dörfern und Städten, in den Ghettos und Konzentrationslagern in Mittel- und Osteuropa gesungen wurden, vermitteln auf sehr persönliche Weise die Geschichte dieser Zeit.

Das Exilarte Zentrum repräsentiert die mdw bei der Langen Nacht der Forschung I 20. Mai 2022

Vom NS-Regime vertrieben, verfolgt und verboten – was uns musikalische Nachlässe erzählen

Das Exilarte Zentrum wird am 20. Mai 2022 mit mehreren Veranstaltungen über den Nachlass von Marta Eggerth und Jan Kiepura bei der Langen Nacht der Forschung die mdw-Universität für Musik und darstellende Kunst repräsentieren.

Der Sohn von Jan Kiepura und Marta Eggerth, Marjan Kiepura, selbst Pianist und künstlerischer Partner seiner berühmten Mutter, wird vom Schicksal sowie den glanzvollen Karrieren seiner Eltern in einem Interview mit Prof. Dr. Gerold Gruber, Leiter des Exilarte Zentrum, berichten.

Während der Veranstaltung sind auch historische Filmaufnahmen sowie Tondokumente von Eggerth/Kiepura zu sehen und zu hören. 

Zusätzlich werden regelmäßige Führungen durch die Ausstellung des Exilarte Zentrum „Mein Lied für Dich – Marta Eggerth und Jan Kiepura zwischen zwei Welten“ angeboten.

Die Ausstellung zeigt die Bühnen- und Filmkarrieren sowie das musikalische Erbe des Sängertraumpaars. Nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs 1938 waren sie gezwungen, ihrer Wahlheimat Wien den Rücken zu kehren. Durch die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses wichtigen Nachlasses ist es gelungen auch auf zahlreiche andere Schicksale von Freunden und Kolleg:innen des Sängertraumpaars aufmerksam zu machen, die durch das NS-Regime verfolgt oder ermordet wurden.

Lange Nacht der Forschung, 20. Mai 2022, 17:00 – 23:00

Ab 17:30 Uhr, Exilarte Zentrum (1. Stock)
Blitzführungen durch die Ausstellung „Mein Lied für Dich – Marta Eggerth und Jan Kiepura zwischen zwei Welten“ und ein Ratespiel zum Inhalt der Ausstellung

19 Uhr, Franz Liszt-Saal (3. Stock)
Eröffnung: Video-Grußbotschaft der Rektorin Ulrike Sych
Marjan Kiepura und seine Frau Jane Knox-Kiepura erzählen über das bewegte Leben von Marta Eggerth und Jan Kiepura. Auch historische Filmaufnahmen und Tondokumente werden präsentiert.

20 Uhr, Franz Liszt-Saal (3. Stock)
Q&A mit Marjan Kiepura und Jane Knox-Kiepura

Ab 20:30 Uhr, Exilarte Zentrum (1. Stock)
weitere Blitzführungen und Ratespiel 

Eintritt frei!

Aufnahme der Veranstaltung unter: https://mediathek.mdw.ac.at/lnf22

Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18 (1. Stock)
1030 Wien

Das Exilarte Zentrum vertritt Österreich bei der Classical:NEXT in Hannover I 17. – 20. Mai 2022

Das Exilarte Zentrum wurde von der WKO ausgesucht, Österreich bei der größten Messe für klassische Musik zu vertreten.

Am 17. Mai 2022 wird Mag.a Ulrike Sych, Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die Präsentation des Exilarte Zentrum in Hannover eröffnen. Prof. Dr. Gerold Gruber, Gründer und Leiter des Zentrums, wird gemeinsam mit Stellvertreterin, Dr.in Ulrike Anton, die zahlreichen Aktivitäten des Exilarte Zentrum der Fachwelt vorstellen.

Die Classical:NEXT ist weltweit das bedeutendste Branchentreffen und Event für die globale Vernetzung der klassischen Musikszene.

Präsentation des Exilarte Zentrum bei der Classical:NEXT in Hannover 

Dienstag, 17. Mai 2022, 13:45 – 14:45 Uhr
Hannover Congress Zentrum
Theodor-Heuss-Platz 1-3
Video Conference Lounge
30175 Hannover

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Vertrieben und verboten: Vergessenes musikalisches Erbe – das Exilarte Zentrum der mdw in Kooperation mit der hmt Rostock und der UdK Berlin I 4. Mai 2022

In diesem univeritätsübergreifenden Projekt gestalten Studierende der hmt – Hochschule für Musik und Theater Rostock, der UdK – Universität der Künste Berlin und der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Konzert, das vom NS-Regime verfolgte, vertriebene oder ermordete KomponistInnen zum Thema macht.  

Das Konzert findet am 4. Mai 2022, dem Vorabend des Gedenktags gegen Gewalt und Rassismus, im Franz Liszt-Saal der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst statt. 

Eine zweite Aufführung in Kooperation mit dem Exilarte Zentrum wird am 7. Mai 2022 an der hmt – Hochschule für Musik und Theater in Rostock stattfinden. 

Konzert „Vertrieben und Verboten: Vergessenes musikalisches Erbe“ 

Mittwoch, 4. Mai 2022
19:30 Uhr
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt-Saal (3. Stock)
1030 Wien

Eintritt frei!

Das Tragen einer FFP-2 Maske wird während der Veranstaltung empfohlen!

Werke von: Gideon Klein, Viktor Ullmann, Ernest Bloch, Alexander Zemlinsky und Hans Gál

InterpretInnen:

Ana Bakradze, Klavier (UdK Berlin)
Benjamin Kruithof, Violoncello (UdK Berlin)
Liliya Nigamedzyanova, Viola (mdw)
Daniel Prinz, Klavier (hmt Rostock)
Sofía Revueltas, Sopran (hmt Rostock)
Isabella Schwarz Oboe (mdw)
Floris Willem, Violine (mdw)

Exilarte Konzerte in New York und Washington D.C. I 27. April – 3. Mai 2022

Das Exilarte Zentrum präsentiert Kompositionen aus seinen Nachlässen in 3 Konzerten in den USA

In Kooperation mit dem Center for Jewish History in New York, dem Austrian Cultural Forum New York sowie dem Austrian Cultural Forum Washington finden von 27. April – 3. Mai 2022 Konzerte des Exilarte Zentrum statt, in denen Werke von Julius Bürger, Hans Gál und Robert Fürstenthal gespielt werden. Die Nachlässe dieser Komponisten befinden sich im Archiv des Exilarte Zentrum. 

Weiters werden auch Werke von Erwin Schulhoff und Alexandre Tansman zu hören sein. 

Konzert im Center for Jewish History

Mittwoch, 27. April 2022, 19:30 Uhr (EDT)
Center for Jewish History
15 West 16th Street
New York, NY 10011

YouTube Link zum Nachhören wird in Kürze hier veröffentlicht.

Werke von: Hans Gál, Erwin Schulhoff, Alexandre Tansman, Julius Bürger und Robert Fürstenthal

InterpretInnen:

Ulrike Anton, Flöte
Selini Quartett
Nadia Kalmykova, Violine
Ljuba Kalmykova, Violine
Marta Potulska, Viola
​Loukia Loulaki, Violoncello

Matthew Maroon, Oboe
Taig Egan, Klarinette
Sandford Schwartz, Fagott
Hyunseon Kang, Sopran
Mariia Kolosova, Piano

Konzert am Austrian Cultural Forum New York

Donnerstag, 28. April 2022, 19 Uhr (EDT)
Austrian Cultural Forum New York
11 East 52nd Street
New York, NY 10022

Werke von: Julius Bürger

InterpretInnen:

Selini Quartett
Nadia Kalmykova, Violine
Ljuba Kalmykova, Violine
Marta Potulska, Viola
​Loukia Loulaki, Violoncello

Konzert am Austrian Cultural Forum Washington

Dienstag, 3. Mai 2022, 19:00 (EDT)
Austrian Cultural Forum Washington / Embassy of Austria
3524 International Court, NW
Washington, DC 20008

Werke von: Julius Bürger, Erwin Schulhoff und Béla Bartók

InterpretInnen:

Selini Quartett
Nadia Kalmykova, Violine
Ljuba Kalmykova, Violine
Marta Potulska, Viola
Loukia Loulaki, Violoncello

Der Katalog zur Ausstellung “Marta Eggerth und Jan Kiepura“ ist da!

Der Katalog zur Ausstellung “ Mein Lied für Dich – Marta Eggerth und Jan Kiepura zwischen zwei Welten“

Wer kennt sie nicht: Marta Eggerth und Jan Kiepura, das Traumpaar in Film, Oper und Operette? Ihre Stimmen haben die Massen begeistert und ihr einzigartiges Timbre bewegt noch heute. Der Ausstellungskatalog beinhaltet detaillierte Beschreibungen über die Lebensgeschichte des Sängerpaars mit speziellem Fokus auf ihre Exilsituation in den USA. Ein besonderer Schwerpunkt wurde aber auch auf all jene Künstler:innen gesetzt, die mit Marta Eggerth und Jan Kiepura künstlerisch zusammengearbeitet hatten und vom NS-Regime verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.

Begleitend dazu finden Sie Aufstellungen aller Film- und Bühnenauftritten des Paars, Kurzbiographien der verfolgten und ermordeten Kolleg:innen sowie zahlreiche Abbildungen noch unveröffentlichter Dokumente aus dem Nachlass von Marta Eggerth und Jan Kiepura, der sich im Archiv des Exilarte Zentrum der mdw befindet. 

Autorinnen: 

Dr. Susanne Korbel

Mag. Nobuko Nakamura

Dr. Ulrike Anton

Herausgeber:

Prof. Dr. Gerold Gruber (Leiter des Exilarte Zentrum)

Verlag: 

Verlag Der Apfel

Bei Kaufinteresse wenden Sie sich bitte an: info@exilarte.org