Kategorie: International

Alle Symposien von exil.arte

Symposium „Jüdische Musik in Süddeutschland“ in München | 11. – 12. Juli 2019

Das von Tina Frühauf initiierte internationale Symposium „Jüdische Musik in Süddeutschland“ fand am 11. und 12. Juli 2019 an der Hochschule für Musik und Theater in München statt. Es wurde ein breites Spektrum der bis 1933 in Süddeutschland vorherrschenden kompositorischen Kreativität präsentiert. Das Symposium beinhaltete sowohl Beiträge zu weltlichen als auch liturgischen Werken. Das exil.arte Zentrum wurde von DDr. Prof. Gerold Gruber und Dr. Ulrike Anton, die ihre Vorträge über Person und Werk von Hans Winterberg präsentierten sowie von Dr. Michael Haas, der über den Kulturbund und den neuseeländischen Exilkomponisten Robert Fuchs sprach, vertreten. Dokumente über Hans Winterberg und auch der Nachlass von Robert Fuchs befinden sich im Archiv des exil.arte Zentrum.

Film Screening „Das erste Jahrhundert des Walter Arlen“ am Austrian Cultural Forum New York | 12. Juni 2019

WALTER ARLENS ERSTES JAHRHUNDERT, ein Dokumentarfilm des Wiener Filmemachers Stephanus Domanig, malt ein liebevolles und facettenreiches Bild eines seit 1938 im Exil lebenden Musikers, der seine Werke erst spät im Leben zu sehen bekam.

Der Film begleitet Walter Arlen für einen Teil seiner Reise. Mit Leichtigkeit malt er das Porträt eines bemerkenswerten Mannes, der durch Jahre der Dunkelheit ging, aber nie das „blaue Licht der letzten Straßenbahn“ aus den Augen verlor.

Nach der 90-minütigen Vorführung des Films gab es ein Interview mit dem Gründer und Leiter von exil.arte, Gerold Gruber, und dem Filmemacher Stephanus Domanig.
Jeannie Im (Sopran) und Dan Franklin Smith (Klavier) präsentierten Beispiele für Arlens musikalisches Schaffen, darunter „Five Songs of Love and Yearning“.

Lesen Sie hier die Berichte auf Broadway World und Musical America.

Tribute to Andrè Singer, Austrian Cultural Forum New York | 12. Juni 2018

Das Trio Artio: Drei junge Frauen in schwarzen Kleidern mit Musikinstrumenten


Mit 
Trio Artio, Gerold Gruber im Gespräch mit Susanne Korbel und dem Zeitzeugen George Wolff

André Singer wurde in Serbien geboren und studierte an der mdw. In der Zwischenkriegszeit konnte er sich als Komponist, Pianist und Texter einen Namen im Bereich des Wiener Kabaretts machen (Literatur am Naschmarkt). 1938 musste er in die USA fliehen und arbeitete als Kompositionslehrer an einem amerikanischen College. George Wolff, ein Freund von André Singer, wird über sein Leben und sein Werk aus seiner Sicht berichten. 

Link: www.acfny.org > Event

Tokyo Spring Festival, Konzert in der Ishibashi Memorial Hall | 20. März 2017

Exilarte Konzert in der Ishibashi Memorial Hall, Tokyo

Im Rahmen des berühmten Tokyo Spring Festival präsentiert das Exilarte Zentrum zum Thema Forgotten Music – Forbidden Composers das Konzert „Cultural Exodus – Music as Witness“ in der Ishibashi Memorial Hall in Tokyo.


Werke: 
Herbert Zipper: Fantasia für Streichquartett „Erlebnisse – Experiences of My Life“
Marius Flothuis: Aubade für Flöte solo, op. 19a
Béla Bartók: Suite Paysanne hongrois für Flöte und Klavier 
Mieczysław Weinberg: 12 Miniaturen für Flöte und Klavier, op. 29
Hans Gál: Concertino für Flöte und Streichquartett, op. 82

InterpretInnen:

Ulrike Anton, Flöte
Shoko Kawasaki, Klavier 

Precious Quartet:
Erina Kato, Violine
Nina Furukawa,Violine
Saori Oka, Viola
Kazuhisa Ogawa, Violoncello

Moderation: Gerold Gruber

Link: Tokyo Spring Festival