Vertrieben, verfolgt, verboten – Europäische Musik und die Folgen des Nationalsozialismus

The Association of Jewish Regufees | Sarah Lawrence College Archives

© The Association of Jewish Regufees | Sarah Lawrence College Archives

Ein Seminar des exil.arte Zentrum als Angebot für alle Studienrichtungen als Wahlfach

Vortragende: a.o. Univ.-Prof. DDr. h.c. Gerold Gruber, Dr. Ulrike Anton, Dr. Michael Haas

ZIELE

  • die Pluralität der Musik zeigen, die durch die Machtergreifung der NSDAP verhindert und zerstört wurde
  • die Interaktion zwischen Kultur und Politik beschreiben
  • das durch die Nationalsozialisten verlorengegangene Repertoire wiederentdecken
  • Auseinandersetzung mit KZ – Emigration – Exil – Nachkriegszeit

ERGEBNISSE

  • Studierenden soll ein umfassendes Wissen über die Vielschichtigkeit des Musikschaffens vermittelt werden 
  • Beschäftigung mit zum Großteil vergessenen KomponistInnen und deren Werken
  • Analyse der musikalischen Strömungen und verschiedener Stilrichtungen 
  • Auswirkungen von Politik, Religion und sozialem Umfeld auf das Kulturschaffen
  • Studierende sollen neues Repertoire für sich entdecken

AUSSICHT

  • Kennenlernen von unbekanntem Repertoire
  • Bewusstwerden der kulturellen Verantwortung
  • Einfluss der Migration auf die Exilländer
  • Auseinandersetzung aus heutiger Sicht
  • Wissenschaftliche und künstlerische Interpretation im Einklang
  • Analyse der verschiedenen Stilrichtungen
  • Anpassung an die jeweilige Studienrichtung


Die Lehrveranstaltung findet an folgenden Terminen jeweils von 13-16 Uhr am exil.arte Zentrum, Raum A 0146, 1. Stock, Lothringerstraße 18 statt:

27.11.2019
08.01.2020
15.01.2020
22.01.2020
29.01.2020

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