Kategorie: Kooperationen mit Exilarte

Alle Konzerte von exil.arte

Roundtable reConnect Festival | 12.–18.10.2026 | Arthouse-Kino | mdw

Exilarte Dialoge: Weiterdenken

Alumni:ae und Expert:innen im Gespräch über Erinnerungskultur, Forschung und künstlerische Praxis 

Seit zwanzig Jahren steht exil.arte für das Wiederentdecken verdrängter musikalischer Lebensgeschichten und Werke. Was als erinnerungskulturelle Initiative begann, hat sich zu einem international vernetzten Forschungs- und Kulturzentrum entwickelt. Dieses Jubiläum bietet Anlass, gemeinsam zurückzublicken – und vor allem nach vorne zu schauen.
Im Gespräch mit Expert:innen, Alumni der mdw und langjährigen Wegbegleiter:innen werden Erfahrungen, Perspektiven und Visionen ausgetauscht.

Wie kann Erinnerung lebendig bleiben? Welche Rolle spielen Archive, Universitäten und Künstler:innen? Und welche Aufgaben ergeben sich für kommende Generationen? Ein Dialog über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Freier Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten.

Wider das Vergessen. Verfolgung und Auferstehung | 03.12.2026 | Das MuTh

Das MUK.sinfonieorchester spielt verfemte Musik

Einen besonderen Konzertabend verspricht das MUK.sinfonieorchester in Kooperation mit dem Exilarte Zentrum der mdw mit der Aufführung von Werken von Julius Bürger, Wilhelm Grosz und Hans Winterberg: alles Komponisten, deren Werke im Nationalsozialismus als entartet und verfemt galten und dem Vergessen preisgegeben wurden. Winterbergs 1969 entstandenes mystisches Ballett Mandragora, zu Lebzeiten unaufgeführt, erlebt seine Uraufführung.

„Wahrheit und Dichtung in Tönen“ nannte Gustav Mahler seine 1888 entstandene Totenfeier, die er in seiner Symphonie Nr. 2, bekannt als „Auferstehungssymphonie“, als ersten Satz verwendet. An diesem Abend klingt sie wie eine Verbeugung über die Zeit hinweg: vor den Verfolgten, ihrer Kunst und dem, was nicht ausgelöscht werden konnte. Ein Konzert zwischen Verlust und Wiederentdeckung, Erinnerung und Aufbruch — ein Plädoyer für die unbezwingbare Kraft der Musik.

Mit dem MUK.sinfonieorchester (Leitung: Andreas Stoehr).


PROGRAMM:

Wilhelm Grosz (1894—1939)
Ouvertüre zu einer Opera Buffa für Orchester op. 14 (1925)

Hans Winterberg (1901—1991)
Mandragora. Mystisches Ballett (1969)

Julius Bürger (1897—1995)
Zigeunerlied für Violine und Orchester (1932)

Gustav Mahler (1860—1911)
Totenfeier. Symphonische Dichtung für großes Orchester (1888)

Termin

Do, 03.12.2026, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Das MuTh – Konzertsaal der Wr. Sängerknaben
Am Augartenspitz
11020 Wien
+43 1 347 80 80
tickets@muth.at
www.muth.at

Kartenpreise

€ 20,-/10,-(erm.)
Karten beim MuTh erhältlich unter +43 1 347 80 80, tickets@muth.at oder www.muth.at

In Kooperation mit dem Exilarte Zentrum der mdw — Universität für Musik und darstellende Kunst.

ORF Lange Nacht der Museen | 3. Oktober 2026

Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums präsentiert das Exilarte Zentrum der mdw im Rahmen der ORF Lange Nacht der Museen Komponist:innen und Musiker:innen, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft oder ihres politischen Widerstands vom NS-Regime verfolgt, ins Exil gezwungen oder ermordet wurden.

Mit einem Eröffnungskonzert, Blitzführungen durch die Jubiläumsausstellung und Musikmomenten am historischen Wellesz-Klavier verbindet dieser Abend Musik, Biografien und Einblicke in jahrelange Arbeit des Exilarte Zentrum der mdw zur Bewahrung, Erforschung und Wiederentdeckung verfemter Musik.

18:15 Uhr | Eröffnungskonzert

Das Klavierduo Friederike Haufe und Volker Ahmels eröffnet den Abend mit Musik für Klavier zu vier Händen. Volker Ahmels ist langjähriger Kooperationspartner des Exilarte Zentrum und Leiter des Zentrums für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Programm:
Werke von Ursula Mamlok, Paul Hermann, Arnold Schönberg, Ruth Schönthal und Hans Gál

Blitzführungen durch die Jubiläumsausstellung | Musikmomente am historischen Wellesz-Klavier
(um 19:15 Uhr // 20:15 Uhr // 21:15 Uhr)

Die rund 20-minütigen Blitzführungen geben Einblick in die Jubiläumsausstellung des Exilarte Zentrum. Vorgestellt werden ausgewählte Biografien, Werke und Themen aus 20 Jahren Arbeit zur Bewahrung, Erforschung und Wiederentdeckung verfemter Musik.

Im Anschluss an jede Führung folgt ein rund 20-minütiger Musikmoment am historischen Klavier des Komponisten Egon Wellesz. Die Pianistin Diana Brekalo interpretiert Werke von Walter Bricht, Hans Winterberg, Walter Arlen, Ruth Schönthal und Wilhelm Grosz und gibt kurze Einblicke in die Biografien der Komponist:innen.

Programm:
Werke von Walter Bricht, Hans Winterberg, Walter Arlen, Ruth Schönthal und Wilhelm Grosz

Die Musikmomente am historischen Wellesz-Klavier finden im Korngold-Zimmer im 1. Stock statt. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Sollte ein Musikmoment bereits ausgelastet sein, empfehlen wir den Besuch des darauffolgenden Termins.

Weitere Informationen finden Sie hier.

isa research 2026: Exilarte Konzert & Workshop | 24./25./26. Juli 2026

Exilarte-Repertoire im Kontext: Geschichte, Analyse, Interpretation 

Das Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien widmet sich der Erforschung, Sicherung und Wiederaufführung von Werken jener Musiker:innen, die durch Verfolgung und Exil im Nationalsozialismus aus dem kulturellen Gedächtnis verdrängt wurden. Im Jahr 2026 feiert Exilarte sein 20-jähriges Bestehen sowie 10 Jahre institutionelle Verankerung an der mdw.Im Rahmen der isa – Internationale Sommerakademie der mdw steht diese Arbeit im direkten Austausch mit jungen Musiker:innen: der Workshop unter der Leitung des Gründers des Exilarte Zentrum, a.o. Univ.-Prof. Dr. Gerold Gruber, bietet Studierenden die Möglichkeit, sich intensiv mit ausgewählten Werken aus den Exilarte-Nachlässen auseinanderzusetzen.

Im Zentrum steht die praktische Arbeit am Repertoire. Ausgehend von Originalquellen werden interpretatorische Fragestellungen, stilistische Besonderheiten sowie Aspekte der Programmgestaltung gemeinsam erarbeitet. Gleichzeitig vermittelt der Workshop Einblicke in die Hintergründe der Werke und die oft fragmentarischen Überlieferungssituationen.

Der Workshop versteht sich als Verbindung von künstlerischer Praxis und historischer Reflexion: Ziel ist es, die Musik nicht nur zu rekonstruieren, sondern sie als lebendigen Bestandteil des heutigen Konzertlebens neu zu denken und zu positionieren.

Im Rahmen der isa26 wurden zwei Preise für herausragende künstlerische Leistungen vergeben. Die Wettbewerbe boten Studierenden der isaMasterclasses die Möglichkeit, ihre Interpretationen einem Publikum und einer Fachjury zu präsentieren.
Der Exilarte Award widmete sich Werken von Komponist:innen, die während des NS-Regimes verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden. Der Preis möchte junge Musiker:innen dazu ermutigen, sich künstlerisch mit verdrängtem musikalischem Erbe sowie mit Themen wie Exil, Erinnerung und kulturellem Verlust auseinanderzusetzen.

Exilarte Award 2026

1. Preis

Duo Jiayi-April
Jiayi Chen Violine
April Siyue Zhang Klavier

Werk:
Arnold Schönberg- Phantasy for Violin with Accompaniment of the Piano op. 47

2. Preis

Naz İrem Türkmen Violine 

Werk:
Franz Waxman- Carmen-Fantasie

3. Preis

Aleksandra Bartuś Klarinette

Werk:
Mieczysław Weinberg- Sonate für Klarinette und Klavier

Exilarte Workshop:

24.07.2026 von 14-16 Uhr, Hörsaal K0101
25.07.2026 von 14-16 Uhr, Hörsaal K0101

Exilarte Konzert:

Konzert der Teilnehmenden der isa Exilarte Workshop mit Exilarte Preisverleihung; Konzert als Endrunde des Wettbewerbes
Moderation: Gerold Gruber

26.07.2026 um 11:00 Uhr
Anmeldung nicht erforderlich.

„Dear Papa, how is you?“ – Briefe von Erich W. Korngold | Liederabend mit Lesung | 28. Mai 2026

Erich Wolfgang Korngolds Lieder und Briefe erlauben ein Eintauchen in die bewegte Geschichte seiner Zeit und das Leben seiner Familie. Sie befinden sich in großer Zahl in der Österreichischen Nationalbibliothek und werden im Rahmen dieses Musiksalons gesungen bzw. gelesen. Thematischer Schwerpunkt sind die Aufenthalte Korngolds im Salzkammergut: Er war der Region seit früher Jugend sehr verbunden. Viele Werke haben entweder in dieser Gegend ihren Ursprung genommen oder wurden bei seinen Sommeraufenthalten instrumentiert oder zu Ende komponiert. Aufgrund der prekären politischen Lage kehrte Korngold 1938 von Filmaufnahmen in Hollywood nicht nach Österreich zurück. Sein Rückzugsort in Gmunden, Schloss Höselberg, wurde im selben Jahr von der Gestapo beschlagnahmt. Der Verlust seiner Heimat war ein zutiefst schmerzlicher Einschnitt für ihn.

Interpret:innen:

Günter Haumer, Bariton
Josipa Bainac, Mezzosopran 
David Hausknecht, Klavier

Gerold Gruber, Lesung
Lis Malina, Lesung

Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19:00 Uhr

Österreichische Nationalbibliothek | Musiksalon
Palais Mollard
Herrengasse 9
1010 Wien

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Orchesterkonzert „Julius Bürger – Ein Wiener Komponist kehrt zurück (Teil II)“ | 09.06.2026 | ORF RadioKulturhaus

Das bewegte Leben und die schillernde Karriere des Wiener Komponisten Julius Bürger (1897 – 1995) spiegeln die musikalischen und gesellschaftlichen Brüche des 20. Jahrhunderts wider. Seine Laufbahn führte ihn in die Nähe zahlreicher prägender Persönlichkeiten der Musikgeschichte, und auch seine Originalkompositionen tragen unverkennbar die Handschrift eines Meisters seines Fachs. Trotz bedeutender Erfolge an führenden Opern- und Rundfunkhäusern weltweit wurde Bürgers künstlerischer Weg durch den Aufstieg des Nationalsozialismus jäh unterbrochen und nachhaltig verändert. Zwar komponierte er auch in den folgenden Jahrzehnten unbeirrt weiter, doch blieb ein großer Teil seines Œuvres lange im Verborgenen – bis diese bedeutenden Werke in seinen letzten Lebensjahren wiederentdeckt wurden.

Die Aufführung seiner Musik knüpfte an ein vielbeachtetes Konzert im August 2023 an, bei dem Bürgers ernste Werke im Mittelpunkt standen. Dieses Konzert richtete den Fokus nun auf seine unterhaltenden, brillanten und farbenreichen Kompositionen. Es musizierte das Orchester Divertimento Viennese unter der Leitung von Vinzenz Praxmarer. Als Solisten waren der international gefeierte Bariton Thomas Hampson sowie die Mezzo-Sopranistin Josipa Bainac zu erleben. Auch dieses Konzert setzte ein starkes Zeichen für musikalische Entdeckungen: Sämtliche Werke erklungen als österreichische Premieren, teilweise sogar als Uraufführungen.

Das Konzert wird am 02. Juli 2026 um 19:30 Uhr auf Radio Ö1 ausgestrahlt.

ORF RadioKulturhaus/ Großer Sendesaal
Argentinierstraße 30A
1040 Wien

Interpret:innen:

Orchester Divertimento Viennese unter der Leitung von Vinzenz Praxmarer
Thomas Hampson, Bariton
Josipa Bainac, Mezzosopran

„Fremde Erde“ – Exilarte beim Festival der Verfemten Musik | 12.04. – 29.04.2026 | Wien Neubau

Bereits zum dritten Mal rückt das Festival FREMDE ERDE Musikwerke in den Fokus, die unter dem NS-Regime verboten waren. In Wien-Neubau erwecken vom 12. bis 29. April 2026 mehr als 100 Musiker:innen die Kompositionen von über 20 verfolgten Künstler:innen zu neuem Leben.

Das Musikfestival „Fremde Erde“ ist ein Projekt des Vereins VIVA LA CLASSICA! in Kooperation mit Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI), Neubau erinnert, Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG.Kultur), PEN Austria und Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Über das Programm
Das Festival – Konzerte, Workshops, Vorträge –  ist eine Hommage an das Schaffen und Leben der Komponist:innen, deren Werke unter dem NS-Regime verboten und als „entartete Kunst“ diffamiert wurden – ein Begriff, der damals für sämtliche Kunstformen verwendet wurde, die im Dritten Reich als unerwünscht galten. VIVA LA CLASSICA! lässt die Musik von Walter Arlen, Hanns Eisler, Michael Graubart, Maria Hofer, Friedrich Hollaender, Joseph Horovitz, Vítĕzslava Kaprálová, Fritz Kreisler, Józef Koffler, Erich Wolfgang Korngold, Alexander Kukelka, Felicitas Kukuck, Simon Laks, Hermann Leopoldi, Hilde Loewe-Flatter, Ruth Poritzky, Karol Rathaus, Ruth Schönthal, André Singer, Władysław Szpilman, Alexandre Tansman, Viktor Ullmann, Vally Weigl, Mieczysław Weinberg, Ilse Weber, Kurt Weill, Egon Wellesz, Rosy Wertheim, Hans Winterberg, Erich Zeisl, und vielen weiteren Komponist:innen wieder erklingen. 

Detaillierte Informationen zu den Konzertterminen und Tickets finden Sie hier.

Exilarte Jubiläumskonzert in New York am Hebrew Union College | 01.03.2026

Anlässlich des Exilarte Jubiläumsjahres 2026 findet in Kooperation mit dem Center for Jewish History, dem YIVO Institute for Jewish Research und dem Leo Baeck Institut sowie dem Austrian Cultural Forum New York ein Konzert mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und Pianisten David Hausknecht mit Werken von Gustav Mahler, Erwin Schulhoff und Walter Bricht statt.
Das Konzert wird unterstützt von Alumni Relations – Büro der Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Begrüßungsworte von Gerold Gruber und Michael Leavitt.

Sonntag, 01. März 2026 um 19:00 Uhr

Hebrew Union College, New York Campus
1 West 4th Street
New York, NY 10012

Eintritt frei! / Anmeldung hier.

Programm:

Gustav Mahler
Klavierquartett in a-Moll (1876)
I. Nicht zu schnell

Erwin Schulhoff
Streichquartett Nr. 2 (1925)

Walter Bricht
Klavierkonzert Nr. 2 in a-Moll, Op. 17 (1929)
— Bearbeitung für Klavierquintett (1952)
I. Allegro molto moderato
II. Allegretto con moto
III. Introduktion, Thema und Variationen

Moderation:

Gerold Gruber, Gründer von exil.arte und Leiter des Exilarte Center der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Interpret:innen:

Lucas Stratmann, Violine (Wiener Philharmoniker)
Martin Klimek, Violine (Wiener Philharmoniker)
Robert Bauerstatter, Viola (Wiener Philharmoniker)
Stefan Gartmayer, Violoncello (Wiener Philharmoniker)
David Hausknecht, Klavier (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien / Exilarte Center)

Echo des Unerhörten: INVISIBLE | 13.03.2026 | Musikverein

Zum 20-jährigen Jubiläum des Vereins exil.arte und zum 10-jährigen Jubiläum des Exilarte Forschungszentrums der mdw würdigte dieses Konzert die Stimmen jener Komponistinnen und Komponisten, Interpretinnen und Interpreten, Musikforscherinnen und Musikforschern sowie Theaterkünstlerinnen und Theaterkünstlern, die im Dritten Reich als „entartet“ galten und deren Werke vielfach in Vergessenheit geraten sind. Das Exilarte Zentrum fungiert seit zwei Jahrzehnten als Anlauf- und Schnittstelle für die Rezeption, Erforschung, Bewahrung und Präsentation dieses bedeutenden kulturellen Erbes.

Im Zentrum des Abends standen Werke von Exilkomponist:innen; Lesungen von Cornelius Obonya sowie solistische und kammermusikalische Beiträge mit Exilarte langjährig verbundenen Künstler:innen. Als zeitgenössische Reflexion über das Thema Unsichtbarkeit und Verstummung der Exilkünstler:innen erklang die Uraufführung der Komposition INVISIBLE von Yury Revich.

Freitag, 13. März 2026 um 19:30 Uhr

Musikverein Gläserner Saal / Magna Auditorium
Musikvereinsplatz 1
1010 Wien

Interpret:innen:

Cornelius Obonya, Lesung
Josipa Bainac, Mezzosopran
Yury Revich, Violine
Ulrike Anton, Flöte
Elisabeth Plank, Harfe
David Hausknecht, Klavier

ensemble LUX
Louise Chisson, Violine
Marie Radauer-Plank, Violine
Nora Romanoff-Schwarzberg, Viola
Mara Achleitner, Violoncello

Programm:

André Singer

Requiem for the Homeless
Klaviertrio, op. 32

Michael Graubart

Duets and Aria für Flöte solo

Walter Arlen

Arbeit macht frei. Für Klavier und Metronom
Es geht wohl anders

– Pause –

Walter Susskind

Rechenschaft über uns

Erich Zeisl

Komm, süßer Tod
Arrowhead. Trio für Flöte, Viola und Harfe

Hans Gál

Drei Prinzessinnen, op. 33/4
Abend auf dem Fluss, op. 33/5

Wilhelm Grosz

Jazzband. Für Violine und Klavier

Yury Revich

INVISIBLE (Uraufführung)

Ende ca. 21:30 Uh

Konzert & Buchpräsentation: Philip Herschkowitz – Über Musik | 9. September 2025

Im Frühjahr 2025 erschien im Verlag Hollitzer das Buch „Über Musik“ – eine faszinierende Sammlung von Texten von und über Philip Herschkowitz, den bedeutenden Zwölftöner und Schüler Anton Weberns.

Zum Erscheinen dieses besonderen Werkes laden wir Sie herzlich zu einem Konzert ein, das wir als „Erscheinungsfest“ feiern möchten. Die beiden Herausgeber:innen Elisabeth Leonskaja und Alexei Lubimov, selbst einst Schüler Herschkowitz’, bringen an diesem Abend die Musik jener Komponisten zu Gehör, die Herschkowitz als prägend für sein eigenes Schaffen betrachtete: Mozart, Beethoven – und natürlich Schönberg.

Außerdem präsentiert eine junge Generation von Interpret:innen – Alexei Grots, Lisa Bormotova, Constantin Siepermann sowie das Ineo-Quartett – Werke von Philip Herschkowitz selbst und lassen so seinen musikalischen Geist lebendig werden.

Erleben Sie am 9. September 2025 um 19:00 Uhr
im Ehrbar-Saal, Mühlgasse 30, 1040 Wien
ein einzigartiges Programm mit außergewöhnlichen Werken.

Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, das Buch „Über Musik“ zu erwerben (Preis: 48 Euro).

Wir freuen uns sehr darauf, Sie an diesem besonderen Abend willkommen zu heißen – es ist uns eine große Ehre!

im Namen aller Beteiligten:
Prof. Gerold Gruber
Dr. Michael Hüttler
Heidemarie T. Ambros

FREIER EINTRITT!
Anmeldung unter: musica-suprimata@gmx.de