Kategorie: Kooperationen

Alle Konzerte von exil.arte

Ausstellungseröffnung vom 20. Oktober 2020 aus Wien und New York jetzt auf Youtube

„Mein Lied für Dich“ – Marta Eggerth und Jan Kiepura zwischen zwei Welten

Ausstellung des Exilarte Zentrum der mdw –
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

WIR HABEN AB 19. MAI WIEDER GEÖFFNET


Parallelveranstaltung mit Livestream aus dem Franz Liszt-Saal der mdw in Wien
und dem Austrian Cultural Forum in New York jetzt auf Youtube zu sehen.

Anlässlich der Übergabe des Nachlasses von Marta Eggerth und Jan Kiepura an das Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wurde eine Ausstellung vorbereitet, die das Leben des Opern-Traumpaares und ihrer WeggefährtInnen und KollegInnen präsentiert.

Special Guests:
Rektorin Ulrike Sych und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka
Startenor Ramón Vargas und Pianist István Bonyhádi

Auch über mdw Mediathek können Sie die Eröffnung ab 9. November 2020 abrufen.

Online-Vortrag mit Gregorij H. von Leitis und Michael Lahr | 6. Juli 2020

Lew Nussimbaum, alias Essad Bey, alias Kurban Said:
Grenzgänger – Kosmopolit – Jüdischer Moslem – Orientalist im Exil

Gregorij H. von Leitis, Gründungsintendant von Elysium und Träger des New York Theater Club Preises und Träger des österreichische Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, liest aus dem fantastischen Werk von Lew Nussimbaum.

Einführung: Michael Lahr, Programmdirektor von Elysium / Direktor The Lahr von Leitis Academy & Archive

In seinem kurzen Leben kommt der russisch-jüdische Schriftsteller Lew Nussimbaum (1905 – 1942) mit allen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts in Berührung: Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus. Aus dem von der Oktoberrevolution erfassten Baku nach Berlin geflohen, konvertiert er dort 1922 zum Islam und ändert seinen Namen in Essad Bey. Er beginnt zu schreiben, vor allem für Die literarische Welt von Willy Haas. Sein erstes Buch Öl und Blut im Orient wird gleich zum Bestseller. In rascher Folge schreibt er 13 weitere Bücher, unter anderem Biographien über Mohammed, Stalin und Nikolaus II. 1936 veröffentlicht er unter dem Pseudonym Kurban Said den Roman Ali und Nino, eine an der Schnittstelle zwischen Islam und Christentum spielende Romeo und Julia-Geschichte. Vor den Nazis flieht er nach Wien, und schließlich nach dem „Anschluss“ nach Italien, wo er 1942 in Positano an einer seltenen Krankheit stirbt.

Das Lahr von Leitis Archiv ist seit 2018 Teil des exil.arte Zentrum der mdw.

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust | 27.Jänner 2020

Gedenkveranstaltung des Parlaments am 27. Jänner 2020 erinnert an 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Bundesratspräsident Robert Seeber luden am 27. Jänner zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zu einer Gedenkveranstaltung in die Wiener Börsensäle. Mit der Veranstaltung wurde insbesondere der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau gedacht, die sich heuer zum 75. Male jährte.

Nach der Begrüßung durch Bundesratspräsident Seeber sprach der Generalsekretär der IKG Wien Benjamin Nägele Worte des Gedenkens. Über die vier Komponisten, deren Werke den Abend musikalisch umrahmen, spracht Gerold Gruber, Leiter des Forschungszentrum exil.arte; Viktor Ullmann, Hans Krása, Gideon Klein und Pavel Haas wurden nach Auschwitz deportiert und dort oder in einem der Nebenlager ermordet.

Begrüßung

Robert Seeber
Präsident des Bundesrates

Zum Gedenken

Benjamin Nägele
Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

Keynote

„Auschwitz bleibt uns anvertraut“ –
Gedanken zu „Befreiung“ und „Vermittlung“
Martha Keil
Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten)

Schlussworte

Wolfgang Sobotka
Präsident des Nationalrates

Moderation

Robert Ziegler
Chefredakteur ORF Niederösterreich

Musikalische Umrahmung

exil.arte unter der Leitung von Gerold Gruber
MusikerInnen:

Freya Tuppy (Geige)
Lily Nigamedzyanova (Bratsche)
Christine Roider (Cello)
Zuzana Poláková (Sopran)
Yuto Kiguchi (Klavier)

Gespräch Leiter des Forschungszentrums exil.arte Gerold Gruber und Robert Ziegler
Viktor Ullmann: Klaviersonate Nr. 7, 1. Satz (1944, Theresienstadt)
Hans Krása: Fuge für Streichtrio (1944, Theresienstadt)
Gideon Klein: Streichtrio, 1. Satz (1944, Theresienstadt)
Pavel Haas: Sieben Lieder im Volkston, 6. „Tränen und Seufzer“ (1940, Prag)

ORF Lange Nacht der Museen | 5. Oktober 2019

Am Samstag, dem 5. Oktober 2019, fand die diesjährige „ORF Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich zum 20. Mal statt.
Das exil.arte Zentrum der mdw freute sich heuer das erste Mal dabei gewesen zu sein und neben besonderen Programmpunkten gab es auch Führungen durch die laufende Ausstellung.

SONDERVERANSTALTUNGEN im Rahmen der ORF Lange Nacht der Museen

1) Konzert: Echo des Unerhörten (Beginn: 18:30 Uhr)

Programm:
Hans Gál (1890 – 1987)
– Concertino für Flöte und Streichquartett, op. 82
Julius Bürger (1897 – 1995) – Streichquartett Nr. 2
Hans Winterberg (1901 – 1991) – Streichquartett 1957/1970

Das WISE –   Wien International Soloists Ensemble bringt vergessene Werke dieser Komponisten zum Klingen.

Andrea Nikolić, Violine
Jonathan Cano, Violine
Marta Potulska, Viola
Anzél Gerber, Violoncello

Ulrike Anton, Flöte

2) Schauspielerlesung „Briefe von Erwin Piscator“ (Beginn: 20:30 Uhr)

Gelesen und interpretiert von Tamara Stern und Hubert Wolf
Textauswahl: Susanne Abbrederis

Tamara Stern
Tamara Stern wurde in Berlin geboren. Sie erhielt ihre Schauspielausbildung in Tel Aviv, war im Ensemble des Gesher Theaters und wurde 2000 mit dem Israelischen Theaterpreis als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Danach spielte sie an verschiedenen österreichischen und deutschen Theatern, u.a. in der Drachengasse Wien, in Innsbruck und Bozen. Am Vorarlberger Landestheater spielte sie zuletzt „Die Sisters of Swing“, „Die acht Frauen“ und „Ich Zarah“. Ihre Paraderolle „Lola Blau“ von Georg Kreisler spielte sie 7 Spielzeiten vor ausverkauftem Haus. Seit 2016 koproduziert sie mit dem Off-Theater Wien: „Lola Blau“, „Ich Zarah“ und zuletzt die dritte Produktion „Kein Groschen. BRECHT!“.

Hubert Wolf
Nach seiner Schauspielausbildung übernahm Hubert Wolf ab 1989 zahlreiche Haupt-und Nebenrollen in Theater-und Fernsehproduktionen, u.a. in “Hochschwab“ am Schauspielhaus Wien, „Go West“ im Metropol, im Fernsehen u.a. in  „Trautmann“, „Kommissar Rex“, „Schnell ermittelt“ und viele weitere.In den vergangenen Jahren in der „Komtesse Mizzi“ und „Der Schwierige“ auf der Tillysburg, zuletzt Jacobus in „Da Jesus und seine Hawara“ und Fürst Plata-Ettin in Olympia“ von Franz Molnar Festspiele Schloss Tillysburg 2019.

3) Konzert: Von der Lower East zur Upper West Side (Beginn: 22:30 Uhr)

Musik der Jiddischen Bühnen und Wiener Cafés im New York der 1930er und 40er Jahre. Esther Wratschko und ihr Ensemble (Lili Weinhandl & Andrew Gorman) interpretieren Lieder von Leopoldi, Berg u.a.

Programm:

Alexander Olshanetsky: Ikh hob dikh tsufil lib
Abraham Ellstein: Abi gezunt
Shalom Secunda: Bay mir bistu sheyn
Jimmy Berg: Man stellt sich um!
Hermann Leopoldi: Ja da wär´s halt gut, wenn man Englisch könnt
Jimmy Berg: Small Café near Central Park West

Konzert mit Werken von Jan Urban, Leoš Janáček und Gideon Klein | 9. Oktober 2018

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Franz Liszt-Saal , Lothringerstraße 18, 1030 WienMit der Pianistin Biljana Urban 

Ein Vergleich mit Leoš Janáček und Gideon Klein

Jan Urbans Kompositionsstil entwickelte sich aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Biljana Urban, die Enkelin des Komponisten, selbst international renommierte Pianistin, wird das Werk ihres Großvaters mit seinen Zeitgenossen Leoš Janáček und Gideon Klein vergleichen. 

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Musica Femina: Exilarte Konzert Verfemte Komponistinnen | 25. Juli 2018

im Rahmen des Festival Musica Femina 
in der Orangerie in Schönbrunn 
ab 16 Uhr: Führung durch die Ausstellung

Werke von
: Rosy Wertheim, Ruth Schönthal, Vally Weigl und Henriëtte Bosmans

Mit 
Ethel Merhaut (Sopran), Ulrike Anton (Flöte), Christine Roider (Violoncello) & Miyuki Schüssler (Klavier)
Moderation: Gerold Gruber

Weiterführende Informationen: http://musicafemina.at

Ein Abend rund um Hermann Leopoldi | 5. Juni 2018

Hermann Leopoldi im Frack

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Alter Konzertsaal, Rennweg 8, 1030 Wien

Mit 
Studierenden von Gertraud Berka-Schmid Alexander Tarko, Lisa Pupitz, Mathias Schmidhammer, Marin Drmac  
Gäste und Mitgestalter: Ronald Leopoldi (Sohn), Sepp Tatzl (Schriftsteller, Regisseur, Zeitzeuge), Gerold Gruber (Leiter des exil.arte Zentrum der mdw), Peter Marschik (Dirigent, Pianist, Komponist)

Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus | 4. Mai 2018

Diese Gedenkveranstaltung fand im Zeremoniensaal der Hofburg in Wien statt.

Egon Wellesz
, Streichquartett Nr. 4, III. Sehr langsam, Walter Arlen, „Es geht wohl anders“ für Gesang und Klavier, Sonett für Violine und Klavier, Humoreske für Piano solo 
Mitwirkende: Ensemble der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Selini Quartett: Liubov Kalmykova (Violine), Nadia Kalmykova (Violine), Loredana Apetrei (Viola), Loukia Loulaki (Violoncello); Rafat Mokrzycki (Klavier), leva Pranskute (Violine); Helene Franziska Feldbauer (Mezzosporan)

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Fotos von: © Parlamentsdirektion / Thomas Topf und © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

Gedenkveranstaltung zum Ende der parlamentarischen Demokratie 1933 | 5. März 2018

Die Gedenkveranstaltung fand im großen Redoutensaal statt, die Eröffnungsrede wurde von Mag. Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrates gehalten.

Studierende des Max Reinhardt Seminars 
Selini Quartett, Kristín Sveindóttir (Mezzosopran), Elena Postumi (Klavier), Johanna Wallroth (Sopran), David Hausknecht (Klavier)

Fotos © Parlamentsdirektion/Johannes Zinner
Fotos © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Holocaust Gedenkveranstaltung im Palais Epstein | 25. Jänner 2018

Die Begrüßung erfolgte durch Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka. Gespielt wird die Musik der vertriebenen Komponisten Bruno Walter, Walter Arlen und Ernst Toch

Musikerinnen: Ekaterina Frolova, Violine, Mari Sato, Klavier, Andreea Cojoc, Sopran, Joelle Bouffa, Klavier, Christine Roider, Violoncello, Johanna Estermann, Klavier

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© Parlamentsdirektion/Johannes Zinner