Kategorie: Kooperationen mit Exilarte

Alle Konzerte von exil.arte

Exilarte Zentrum in Kooperation mit dem CIPRA Quartett I 28. Juni 2023

© WISE – Vienna International Soloists Ensemble

Werke von: Hans Gál, Julius Bürger, Hans Winterberg, u.a.

Mittwoch, 28. Juni 2023, 19:00 Uhr
Bank Austria Salon im Alten Rathaus
Wipplingerstraße 8,
1010 Wien

Eintritt frei!

Interpret:innen:

Ulrike Anton, Flöte
Ivana Nikolić, Oboe 
Stipe Bilić, Klavier
Roland Jaehn, Bariton

CIPRA Quartett: Andrea Nikolić, Violine; Angela Chia Chen Lin, Violine; Weronika Izert, Viola; Weronika Strugala, Violoncello

Programm: 

Gabriele Proy: Alchemilla Vulgaris, für Oboe und Streichtrio
Hans Gal: Concertino für Flöte und Streichquartett
Meinhard Rüdenauer: Capricen für Streichquartett, gewidmet dem CIPRA Quartett, UA
Antal Dorati: Nocturno und Capriccio, für Oboe und Streichquartett (1926)
Julius Bürger: Streichquartett Nr.2 
Hans Winterberg: Streichquartett 1957
Michael Paulus: Zweisinn, für Klavier, Violine / Viola, Oboe und Stimme

Jonathan Powell – Klavierabend I 25. Mai 2023, Centre Tchèque Paris

Wir freuen uns, eine Kooperation zwischen dem Centre Tchèque Paris mit dem Exilarte Zentrum bekannt zu geben: 

Ein Klavierabend des Pianisten Jonathan Powell, der ein großartiges tschechisches Repertoire mit einem Werk des kürzlich wiederentdeckten Komponisten Hans Winterberg präsentieren wird. 

Hans Winterberg

Im Rahmen des Konzerts wird Hans Winterbergs zweite Klaviersonate aus dem Jahr 1941 öffentlich uraufgeführt.

Weitere Details dazu finden Sie hier.

“ Gefährdete Schönheit“ Exilarte Zentrum in Kooperation mit Webern Kammerphilharmonie I Dienstag 23. Mai 2023

„Gefährdete Schönheit“ – unter diesem Titel setzt Ernst Kovacic, der hier als Dirigent der Webern Kammerphilharmonie agiert, diesmal den Fokus auf die Komponisten Joszef Koffler, Alexander Zemlinsky, Hans Gál und Josef Suk.

Nicht nur wird das Programm dem Titel durch die Seltenheit seiner Aufführungen gerecht, der Titel deutet ebenso darauf hin, dass das vielfältige musikalische Schaffen dieser Komponisten während des NS-Regimes ein jähes Ende fand. Sowohl Gál als auch Zemlinsky flohen vor den Nationalsozialisten ins Exil. Ernst Koffler wurde von den Nationsozialistinnen ermordet.

Persönlichkeiten wie Ernst Kovacic und Organisationen wie Exilarte engagieren sich dafür, diese Musik, eine beinahe in Vergessenheit geratene Schönheit, wieder in das Gedächtnis ihrer Zuhörer zu holen.

Werke von: Joszef Koffler, Alexander Zemlinsky, Hans Gál und Josef Suk

Interpret:innen: Webern Kammerphilharmonie
Dirigent: Ernst Kovacic

Wann: Dienstag, 23. Mai 2023, 19:30 Uhr

Wo: Spielraum Kapfenberg 
Friedrich-Böhler-Straße 9,
8605 Kapfenberg

Eintritt: 18 Euro / erm. 9 Euro / Musikschulpass: Eintritt frei! 

Kartenverkauf: Ö-Ticket-Verkaufssystem, im Kulturzentrum Kapfenberg (Mo bis Fr 9 bis 12 Uhr und Mo, Di & Do 14 bis 17 Uhr), – Ticket Vorverkaufsstellen oder Kassa vor Ort.

„Innovators in Exile“- The Cententary of the Founding of the International Society for New Music in Salzburg I 20. April 2023

© Die Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) Salzburg

…unter der Schirmherrschaft von Thomas Hampson

…in Kooperation mit Leao Baeck Institute, American Society for Jewish Music, Österreichisches Kulturforum New York

Donnerstag, 20. April 2023

Leo-Baeck-Institute – Center for Jewish history
15 West 16th Street
New York, NY 10011

„DUMKY“ Konzert in Kooperation mit Exilarte und dem Verein Tonwerk I 17. Mai 2023

Konzertreihe des Vereins Tonwerk – Forum für Neue Musik – im Rahmen der Bezirksfestwochen Hietzing

Der Theresienstadt-Komponist Hans Winterberg (1901 – 1991) ist erst seit wenigen Jahren der musikalischen Öffentlichkeit bekannt. Winterberg lebte in Deutschland in der Gemeinschaft der Sudetendeutschen in Bayern und hat dieser Gruppe sein Deutschsudeten Trio gewidmet. Das Exilarte Zentrum zeichnet für die Wiederentdeckung des Komponisten verantwortlich und publiziert gemeinsam mit dem Verlag Boosey & Hawkes eine Vielzahl seiner Kompositionen.

Mittwoch, 17. Mai 2023, 19:00 Uhr
Grosser Festsaal des Amtshauses Hietzing
Hietzinger Kai 1-3
1130 Wien

Eintritt frei!

Interpret:innen:

Floris Willem, Geige
Cristina Basili, Cello
David Hausknecht, Klavier

Programm:

Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 4, op. 90 
Hans Winterberg: Sudetensuite 
Gerhard Habl: Divertimento 
Akos Banlaky: Präludium aus dem Trio op. 66 
Friedrich Cerha: Nachtstück 

Moderation: 

Prof. Dr. Gerold Gruber (Gründer von exil.arte und Leiter des Exilarte Zentrum)
Mag. Akos Banlaky (Komponist, Obmann des Vereins Tonwerk – Forum für Neue Musik)

Unterstützer: 

Stadt Wien, BMKÖS, Bezirksvorstehung Hietzing, GFÖM

Zyklus Prime Time: 2. Konzert – Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Joji Hattori, 24.3.2023

Das Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Joji Hattori präsentierte Adagio für Streichorchester (1978) von Julius Bürger

Freitag, 24. März 2023, 20:15 Uhr

Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal

Interpret:innen:

Wiener KammerOrchester

Anton Gerzenberg, Klavier

Joji Hatori, Moderation & Dirigent

Details dazu hier.

ORF Lange Nacht der Museen |  1. Oktober 2022

Am Samstag, dem 1. Oktober 2022, findet die diesjährige „ORF Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt.

Das Exilarte Zentrum der mdw freut sich auch heuer wieder dabei zu sein. Neben besonderen Programmpunkten gibt es auch Führungen durch unsere derzeitige Ausstellung „Fritz Kreisler – Ein Kosmopolit im Exil. Vom Wunderkind zum ‚König der Geiger‘“ sowie durch unsere Dauerausstellungen.

SONDERVERANSTALTUNGEN im Rahmen der ORF Lange Nacht der Museen

1.) Lesung mit Musik (Beginn: 19 Uhr)

In Memoriam Käthe Leichter – 80 Jahre nach ihrer Ermordung im KZ

Eröffnung: Rektorin Mag.a Ulrike Sych  

Käthe Leichter war eine der ersten führenden österreichischen Sozialdemokratinnen, die für die Gleichbehandlung der Arbeiterinnen kämpfte. Ihre Briefe zeichnen ein beeindruckendes Bild einer mutigen Frau. 1939 wurde sie ins KZ Ravensbrück deportiert und 1942 ermordet. Ihrer Schwester, der Komponistin und Musiktherapeutin Vally Weigl gelang 1938 gemeinsam mit ihrem Mann, dem Komponisten Karl Weigl die Flucht in die USA. 

Die bekannte Schauspielerin Christine Ostermayer liest gemeinsam mit Gregorij von Leitis aus Briefen von Käthe Leichter und ihrem Mann Otto Leichter. Den musikalischen Rahmen für diese Veranstaltung bilden Werke von Vally Weigl und Karl Weigl interpretiert von der Sopranistin Josipa Bainac und dem Pianisten David Hausknecht. 

Einführung: Michael Lahr von Leitis (Lahr von Leitis Academy) und Gerold Gruber (Leiter des Exilarte Zentrum)

2.) Buchpräsentation mit Musik der 1930er Jahre (Beginn: 21 Uhr)

„In-Musik-sein“ – die musikalische Situation des Exilphilosophen Günther Anders

Günther Anders ist nicht nur der technikkritische Philosoph, er ist auch Verfasser von kunst- und musikphilosophischen Schriften. Seine Theorie der musikalischen Situation wird in dem hier vorgestellten Buch „In-Musik-sein“ in musikpädagogischer Absicht neu betrachtet. 

Begleitend zu dieser Präsentation interpretieren die Sängerinnen Melanie Hirsch und Sylvia Khittl-Muhr mit dem Pianisten Christoph U. Meier Werke von Ralph Benatzky, Wilhelm Grosz, Friedrich Hollaender, Michael Jary und Robert Stolz. Der musikalische Nachlass von Wilhelm Grosz befindet sich im Archiv des Exilarte Zentrum.

Moderation-Podium:

Gerold Gruber (Leiter des Exilarte Zentrum)

Markus Hirsch (IMP)

Christoph Khittl (IMP)

Eine mdw-Kooperation des Instituts für musikpädagogische Forschung, Musikdidaktik und Elementares Musizieren (IMP) mit dem Exilarte Zentrum.

3.) Blitzführungen durch die Ausstellung (ab 18:30 Uhr)

Fritz Kreisler – Ein Kosmopolit im Exil. Vom Wunderkind zum „König der Geiger“

Leben und Werk des berühmten Geigenvirtuosen Fritz Kreisler werden in der neuen Ausstellung des Exilarte Zentrum mit Bildern, Notenmaterialien, Lebens- und Tondokumenten präsentiert. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialist:innen in Deutschland waren die Auftritte des Stargeigers aufgrund seiner jüdischen Herkunft von Störungen und Boykottaufrufen begleitet. Auch seine Kompositionen wurden nicht mehr gespielt. Im September 1939 immigrierte er in die USA, wo er sich mit seiner Frau Harriet in New York niederließ.

EINTRITT

Tickets können direkt im Exilarte Zentrum gekauft werden!

Exilarte Zentrum der mdw, Lothringerstraße 18 / 1. Stock, 1030 Wien

Regulär: € 15,- (inkl. Ust)
Ermäßigt:* € 12,- (inkl. Ust)

Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre
*ermäßigte Tickets für Schüler/innen, Studierende, Senior/innen, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener und Ö1-Club-Mitglieder. Bitte vor Ort entsprechenden Nachweis bereithalten.

Weiter Informationen finden Sie hier.

CD Präsentation Hans Winterberg, Klavierwerke, 9. Juni 2022

Das Exilarte Zentrum der mdw in Kooperation mit Toccata Classics.

Der Theresienstadt-Komponist Hans Winterberg (1901 – 1991) ist erst seit wenigen Jahren der musikalischen Öffentlichkeit bekannt. Das Exilarte Zentrum ist maßgeblich für die Wiederentdeckung des Komponisten verantwortlich und wird in den nächsten Jahren gemeinsam mit dem Verlag Boosey & Hawkes eine Vielzahl von Kompositionen publizieren.

Auf ihrer zweiten CD mit Werken von Hans Winterberg hat die Pianistin Brigitte Helbig die Toccata, die 1. Klaviersonate (1936), die Impressionistische Klavier-Suite, die Suite (1956), sowie Erinnerungen an Böhmen für Toccata Classics eingespielt. Diese neue CD wird am 9. Juni 2022 um 19:30 Uhr im Franz Liszt-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien präsentiert. Prof. Dr. Gerold Gruber, Leiter des Exilarte Zentrum, führt durch diesen spannenden Abend, bei dem Brigitte Helbig einige der von ihr aufgenommenen Werke interpretieren wird. Weiters wird Peter Kreitmeir, Enkelsohn von Hans Winterberg, über seine zahlreichen Bemühungen um das Werk seines Großvaters sprechen.

CD-Präsentation: Klavierwerke von Hans Winterberg (Volume Two), Toccata Classics

Donnerstag, 9. Juni 2022
19:30 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt-Saal (3. Stock)
1030 Wien

Eintritt frei!

Das Tragen einer FFP2-Maske während der Veranstaltung wird empfohlen. 

Songs from Testimonies: Konzert & Workshop I 23. Mai 2022 

Ein Projekt in Kooperation mit dem Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies (Yale University) / Wiener Wiesenthal Institute für Holocaust Studien, dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der mdw & dem Exilarte Zentrum.

© Arnold Gold

Konzert:

Am 23. Mai 2022 um 19:00 Uhr präsentieren Zisl Slepovitch und sein Ensemble im Franz Liszt-Saal der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Konzert mit Liedern, die ursprünglich in Dörfern und Städten sowie in den Ghettos und Konzentrationslagern Mittel- und Osteuropas gesungen wurden.

InterpretInnen
Sasha Lurje, Gesang
Zisl Slepovitch, Klarinette, Saxophon, Gesang
Joshua Camp, Akkordeon, Klavier, Gesang
Dmitry Ishenko, Kontrabass
Craig Judelman, Violine, Gesang

Montag, 23. Mai 2022
19 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt Saal
1030 Wien

Workshop: „Stimmen der Überlebenden“

Dr. Zisl Slepovitch wird am 23. Mai 2022 um 11 Uhr auch einen Workshop präsentieren, der den Hintergrund seiner Forschungs- und Musikproduktionsarbeit im Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies der Yale University vermittelt. Im Rahmen des Workshops gibt Dr. Slepovitch sowohl Einblicke in die Geschichte und Sammlung des Archivs als auch in die Methoden seiner musikethnologischen Forschung. 

Montag, 23. Mai 2022
11 – 13 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Lothringerstrasse 18
Franz Liszt-Saal
1030 Wien

In Kooperation mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der mdw.

Über das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies/Yale University

2018 begann das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies  an der Yale University zusammen mit D. Zisl Slepovitch (musician-in-residence) und Sarah Garibova (ehem. Hartman fellow) mit der Produktion einer CD mit Lieder, die einige der 4 400 historischen Tondokumente von Überlebenden und ZeugInnen des Holocausts aufgegriffen haben.  

Die mehr als 12000 Stunden aufgezeichneten Materialien – in über einem Dutzend Sprachen – repräsentieren Tausende von Menschen, deren Lebensgeschichten Einblicke in die Erfahrungen der Holocaust-Überlebenden vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg geben. Lieder und Gedichte, die in einigen dieser Zeugnisse enthalten sind, die ursprünglich in Dörfern und Städten, in den Ghettos und Konzentrationslagern in Mittel- und Osteuropa gesungen wurden, vermitteln auf sehr persönliche Weise die Geschichte dieser Zeit.